Radrouten im Raum Salzgitter

Radregion Salzgitter

Ob kleine oder große Routen, mit Einkehr oder Besichtigung, durch Natur und Landschaft oder entlang von Städten und Dörfern, durch Alt- und Innenstädte oder zu schönen Freizeit- und Erholungszielen - viele Touren sind schon entwickelt und warten darauf, erradelt zu werden...

Im folgenden habe wir einige Tourenvorschläge für den Raum Salzgitter für Sie aufgelistet.
Zahlreiche weitere Tourenvorschläge können Sie der >Bikemap entnehmen.
Für die eigene Routenplanung bietet der >Radroutenplaner Niedersachen gute Möglichkeiten.

Entlang der "Fuhse" durch Salzgitter

Diese Tour des ADFC Wolfenbüttel führt entlang eines wenig bekannten Flüsschens durch Salzgitter und berührt Stellen, an denen Sie bestimmt schon mal waren und nur nicht wussten, dass es die Fuhse gibt. Die "Quelle" der Fuhse liegt übrigens (auch den wenigsten bekannt) östlich von Groß Flöthe am Westrand des Oderwaldes, ihre "Mündung" in die Aller nach Durchfließen u.a. der Städte Peine und Celle.

Naturschutzgebiete werden passiert, der "Salzgitter-See" mit Bademöglichkeit und das Museum "Schloss Salder" angefahren

Gesamtstrecke: 54 km
überwiegend befestigte Wirtschaftswege und Landstraßen.
Einrichtungen am Weg: Museum, Gaststätten, Badestrand

Link zur Tour entlang der Fuhse durch Salzgitter (PDF)

Innerste-Radweg

105 allerschönste Fahrradkilometer aus dem Oberharz ins Leinetal - der Innerste-Radweg eröffnet beeindruckende Landschafts-, Natur- und Kulturerlebnisse und verbindet die UNESCO-Welterbestätten im Harz und in Hildesheim.

Link zum Innerste-Radweg

Burgen und Schlösser

Salder - Lichtenberg - Oelber a.w.W. - Derneburg - Wohldenberg - Ringelheim - Gebhardshagen - Salder

Charakteristik: Eine Tour abseits der Landstraßen mit vielen Besichtigungsmöglichkeiten. Zwei große Anstiege belohnen mit phantastischen Panoramablicken. Das überall bewegte Geländerelief erfordert Durchhaltevermögen und ein Rad mit Gangschaltung sowie viel Zeit und schönes Wetter.

Länge: 65 km

Fahrzeit: ca. 8 Stunden (ohne Besichtigung)

Kurzbeschreibung:

Karte Tour Burgen und Schlösser
Tour Burgen und Schlösser

Manch Fremder glaubt Salzgitter liegt im Ruhrgebiet und sein Gesicht wird geprägt durch stinkende Schwerindustrie. Die knapp 60 Jahre junge Stahlstadt ist ebenso wie Wolfsburg eine Gründung des nationalsozialistischen Deutschland. Ihre geschichtlichen Wurzeln reichen aber weit zurück in die Zeiten Heinrichs des Löwen, Herzog von Braunschweig, Sachsen und Bayern. Die deutlichsten Spuren aus der Vergangenheit liegen entlang dieser anspruchsvollen Route: Die Burgen Lichtenberg (Aussichtsturm) und Wohldenberg (Aussichtsturm), die Schlösser Ölber am weißen Wege, Salder (Museum), Derneburg (Laves Kulturpfad, Café im Glashaus) und Ringelheim (Schlosspark).

>Ausführliche Tourenbeschreibung

Industriestadt Salzgitter

Watenstedt- VW-Werk - Beddingen - Bleckenstedt - Broistedt - Seilbahnberg - Vallstedt - Wierthe - Üfingen - Bleckenstedt - Hallendorf - Watenstedt

Charakteristik: Eine sehr leichte Tour durch das Industriegebiet Salzgitters und den südlichen Landkreis Peine. Der Weg führt häufig über Landstraßen, teilweise mit straßenbegleitendem Radweg, und ein ruhiges Stück am Stichkanal entlang. An Sonn- und Feiertagen ist die Verkehrsbelastung nur gering.

Länge: 45 km

Fahrzeit: ca. 5 Stunden (ohne Besichtigung)

Kurzbeschreibung:

Karte Tour Industriestadt Salzgitter
Tour Industriestadt Salzgitter

Viele Salzgitteraner und nicht weniger Menschen aus den anderen Teilen der Region verdienen ihr Geld in der "Hütte" (Stahlwerk), in der Automobilindustrie oder im Schienenfahrzeugbau. Salzgitter ist damit der größte Industriestandort in Niedersachsen. Vor wenigen Jahrzehnten betrieb man hier auch noch den Eisenerzbergbau zur Ausschöpfung Deutschlands größter Erzlagerstätte. Diese Route erzählt Geschichten aus jener Zeit und zeigt die modernen Anlagen gigantischen Ausmaßes der heutigen Industriebetriebe: Hochhöfen, Walzwerke, Endlager Schacht Konrad, Volkswagenwerk, ... In Lengede geschah einst ein Wunder, als 1963 ein Klärteichdamm brach, das Wasser die Stollen des Bergwerkes Mathilde überflutete und 29 Bergleuten so den Tod brachte. Doch kurz vor Aufgabe der Rettungsmaßnahmen drangen Lebenszeichen an die Oberfläche. Eine Luftblase in einem verlassenen Stollen und der Einsatz der "Dahlbusch-Bombe" rettete den Eingeschlossenen überraschenderweise das Leben. An historischer Stelle befindet sich heute eine Gedenkstätte für die Opfer. Die Klärteiche, verlassene Tagebaugruben und der aus Abraum aufgeschüttete Seilbahnberg sind heute zu einem vielfältigen Naherholungsgebiet für Groß und Klein umgestaltet.

>Ausführliche Tourenbeschreibung